2 Personen ist das wirklich eine günstige und eigentlich auch bequeme Art des Reisens. Das Ticket erlaubt am Wochenende schon Fahrten früh am Morgen, anders als an Werktagen, wo man erst ab 9 Uhr starten darf.
Meine Freundin K. und ich starteten also von unserem Heimatbahnhof um 7:07 Uhr - gedacht, denn leider hatte die Bahn gleich Verspätung. Grund war, wie uns der Schaffner später erzählte, ein total Betrunkener, der weder Personalien geben noch aussteigen wollte. Auch die Streife liess sich Zeit. Nach seiner Auskunft kommen Vorfälle dieser Art jeden Samstag mit angetrunkenen Spätheimkehrern aus der Lokalszene vor.
Dieser Schaffner war aber sehr hilfsbereit und freundlich, informierte uns genau und da unser Anschluss ebenfalls verspätet war, klappte es dann doch mit allen Anschlüssen und wir trafen um 10:36 Uhr in Köln ein.
Ich hatte mich im voraus über Öffnungszeiten und Eintrittspreise informiert. Wir holten uns nur noch einen aktuellen Stadtplan aus der Info am Dom, erfuhren, dass wir alles zu Fuß machen können, unser Ticket aber auch alle Busse und Bahnen in Köln beinhaltet (Gut zu wissen, wenn man mal weiter raus will !) tranken im nahegelegenen Cafe am Dom einen Cappucino und begannen dann unsere Besichtigungen.http://www.cafe-reichard.de/
Hier sind auch die Toiletten sehenswert : stylish und chic und, was viel wichtiger ist, SEHR gepflegt und sauber danke einer netten älteren Dame als Aufsicht.
Unser Programm sah so aus: zuerst in den Dom, http://www.koelner-dom.de/
dann die Domschatzkammer .http://www.koelner-dom.de/index.php?id=domschatzkammer
Danach Mittagessen mit der Familie, die zum Shoppen in Köln war. Im Anschluss in das Schokomuseum, http://www.schokoladenmuseum.de , ein kurzer Spaziergang entlang des Rheins zum Pegel (schließlich wird der bei jedem Hochwasser zigmal im TV gezeigt), dann
zum 4711 Haus http://www.4711.com/index.php/de/
und dem Heinzelmännchenbrunnen. http://www.koeln-magazin.info/heinzelmaennchen.html
Eventuell vorbei an den Denkmälern von Tünnes und Schäl und Willy Millowitsch.
Einiges war auch für mich neu, anderes kannte ich schon, aber wie jede Großstadt ist auch Köln immer wieder einen Besuch wert !
Der Dom ist von außen und innen immer wieder beeindruckend, allerdings auch sehr voll.
Dieses Mal wurden wir kutz vor 12 Uhr freundlich aber bestimmt hinausgebeten oder an der Messe teilzunehmen. Da wir uns bereits einen Überblick verschafft hatten, gingen wir weiter in die Domschatzkammer.
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| Gerokreuz und Mosaiken im Chor |
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| aus dem Eintrittsprospekt |
Dann trafen wir uns wie vorher verabredet mit der Familie zum Mittagessen und schlenderten zum Heumarkt in das Brauhaus Zilm, wo wir Kölsche Spezialitäten mit einem Glas Kölsch für uns beide probierten.
Hiernach trennten sich unsere Wege wieder und wir gingen vorbei am Rathaus und den Ausgrabungen zum Schokoladenmuseum. Es existiert dieses Jahr bereits 20 Jahre und war natürlich sehr voll, da in NRW auch Herbstferien sind. Unser Rundgang war daher kurz,aber intensiv.
Beeindruckt haben mich im Erdgeschoss die Meisterskulpturen - Leihgaben von der diesjährigen Meisterprüfung.
Unser nächstes Ziel waren der Rheinpegel - Wasserstand sehr niedrig - und das 4711 Haus.
Dabei kamen wir auch an im Boden verlegten Stolpersteinen für die an AIDS verstorbenen Menschen seit 2002 vorbei. Ich wußte nicht, dass der Künstler Keith Haring auch dazu gehörte.
Das 4711 Haus ist von außen schön, im Inneren riecht es genau so wie man es erwartet, eben nach Kölnisch Wasser 4711. Das gibt es auch noch immer zu kaufen.
Die geschichtliche Ausstellung im Obergeschoss ist sehr dürftig, daher eine Enttäuschung.
K. kaufte einen neuen Duft mit Orange aus dem Sonderangebot, alle anderen Preise waren marktüblich, also keine Fabrikverkaufsangebote.
Unser Tag ging dem Ende entgegen mit einem Halt am Heinzelmännchenbrunnen, dessen Geschichte wir alle wohl aus unserer Kinderzeit kennen.
Nach unseren Erfahrungen vom Morgen hatten wir beschlossen, den früheren Zug zu nehmen, um für alle Fälle gerüstet zu sein und das war auch gut so !
Auf der Strecke von Köln nach Düsseldorf sammelten wir ordentlich Verspätung und erreichten unseren Anschluss in Hamm daher nicht. Dort gibt es in Richtung Bielefeld aber immer alle 30 Min. einen Zug und wenn der pünktlich gewesen wäre, hätte es auch noch mit unserem Zug nach zu Hause geklappt. Leider verfehlten wir ihn mal wieder um 1 Minute !
Also ab zu Mc Doof im Bahnhof und etwas getrunken , bis wir dann gemütlich nach Hause gondelten.
Trotzdem war es ein schöner Tag und eine gelungene Stadttour!









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