(aus dem Programm Reallatino Tours) Tag 11
Heute haben Sie eine etwa 2 ½ stündige Bootsfahrt auf dem Beagle Kanal, die zu den Seelöwen- und Kormoraninseln führt und anschließend den Leuchtturm Les Eclaireurs umrundet. Faszinierende Landschaft! Die zweite Hälfte des Tages ist frei.
Kanal
Am Tag zuvor hatten wir uns erkundigt, ob wir stattdessen auch die längere und teurere Tour zu den Pinguininseln machen könnten. Man konnte uns aber keine Garantie geben, dass wirklich Pinguine da sind. Das hängt vom Wetter und der Jahreszeit ab, also blieben wir bei der ursprünglichen Tour.
Als erstes mussten wir Hafengebühren entrichten und durften dann aufs Schiff - einen Katamaran.
Blick zurück auf Ushuaia im Sonnenlicht.
Wir hatten ausgesprochenes Glück mit dem Wetter.
Die Fahrt durch den Kanal führte an vielen Inseln und Inselchen vorbei. Von weitem sah so aus, als ob dort auch Pinguine leben, aber beim Näherkommen waren es immer Kormorane und Möwen.
Die Felsen der größeren Inseln waren mit großen Herden Seelöwen in 2 Varianten besiedelt.
Meist thronte ganz oben der "Chef" der Truppe und bewachte seinen Harem.
Kormorane, Möwen und Seelöwen leben friedlich zusammen.
Der Leuchtturm "Les Eclaireurs" hat heute den ursprünglichen Turm ersetzt, dessen Nachbildung im Museum Presidio steht.
Hier haben die Kormorane gerade begonnen, Nester zu bauen.
Wir legten an einer kleinen Insel an, um die karge Pflanzenwelt genauer zu sehen.
Auf der anderen Seite ist immer die Bergwelt Chiles zu sehen. Der Kanal bildet die Grenze.
Beagle-Konflikt
Beagle-Konflikt
Gegen Ende der Fahrt wurde es merklich windiger und bewölkter und als wir in Ushuaia anlegten, nieselte es etwas. Zuvor bekamen wir aber noch eine Urkunde über unsere Fahrt.
Da der Rest des Tages frei war, liefen wir wieder auf eigene Faust durch den Ort und suchten noch einige Denkmäler und Gebäude von unserem Stadtplan.
Insgesamt muss ich zum Abschluss dieser Rundreise folgendes Fazit ziehen:
Die Reise war gut organisiert, alle Ziele sehr interessant, wobei unsere Entscheidung richtig war, lieber einen Tag mehr in Buenos Aires zu verbringen.
Auch der Aufenthalt am Ende der Welt hätte gestrafft werden können, da man die beiden Halbtagsausflüge in den Nationalpark und die Fahrt auf dem Beaglekanal gut an einem Tag hinbekommt.
Da wir aber Glück mit dem Wetter hatten, war es trotzdem schön dort.
Wir kehrten für eine Woche zurück nach Mendoza, bevor wir endgültig nach Hause kamen.
Als Abschiedsgeschenk bekamen wir von Leonardo, dem Unternehmenschef noch den Druck eines Gauchos geschenkt. Er hängt jetzt bei uns im Büro.
Der Künstler F. Molinas Campos ist in Mendoza sehr bekannt. Wenn wir schon keinen Gaucho in echt gesehen haben, so haben wir zumindest einen mit nach Hause genommen.



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