Die Abholung vom Hotel klappte prima, der Flug war eine Stunde verspätet. Aber die Abholung vor Ort klappte und wir wurden ins Hotel gebracht.
Hotel La Strada Residencial
Dieses Hotel liegt an einer unbefestigten Strasse, ca. 25 Minuten vom Ortskern entfernt. Das Zimmer war ok, das Frühstück ebenso und am Empfang sprach man auch ein wenig Englisch.
Einen Abend assen wir hier *Rindfleisch Tournedos in Gemüsesosse mit Salat oder Reis und Eis* zum Nachtisch für 80 Pesos.
Bei regnerischem Wetter gingen wir zu Fuß in den Ort, der nicht wirklich sehenswert ist. Er lebt vom Tourismus zu den Fällen. Wir probierten die hiesigen Empanadas in 2 verschieden Geschmacksrichtungen und begaben uns früh zu Bett, da ein Gewitter aufzog.
Am nächsten Morgen wurden wir sehr pünktlich zu unserem 1. Ausflug zu den Fällen auf der brasilianischen Seite abgeholt.
Unsere *Gruppe* bestand nur aus uns 2 Personen, was den wirklichen Vorteil hatte, dass die Grenzabfertigungen sehr schnell gingen und wir die Haltepunkte mitbestimmen konnten. Allerdings war die Tour dann auch schneller zu Ende, denn wir mussten nie auf andere Touris warten.
Los ging es über den Rio Iguazu und die Grenzbrücke. Tancredo_Neves_Bridge
Links Brasilien - rechts Argentinien.
Sowohl die Zollabfertigung argentinisch als auch brasilianisch war problemlos. Unser Fahrer nahm die Pässe, wir bekamen unsere Stempel und es ging weiter.
Und nun kommt das Schwierigste: welche Fotos sind wirklich die schönsten ?
Immer wieder hatten wir auf unserem Weg fantastische Ausblicke auf die Fälle, ich betrat Stege, wurde klatschnass, wir erkletterten den Aussichtsturm und hatten neue Ausblicke und genossen einfach die immer wieder erstaunliche Vielfalt der Fälle !
Das Wetter war nach dem Gewitter des Vortages angenehm und da noch Vorsaison war, hatte man überall Platz und kein Gedränge.
Unsere Tour begann mit einer kleinen Busfahrt, da wir keine Wanderfreunde sind und nicht die Trails erwandern wollten. Der Elektro-Bus fährt an den Anfangspunkt der gut ausgebauten Wege. Vorher kann man an 2 weiteren Halten aussteigen und entlang des Flusses durch den Urwald zu den Fällen laufen. Auf dem gleichen Weg gelangt man später wieder zum Ausgang.
Der *Coatie*(Nasenbär) ist überall und es wird auch überall vor ihm gewarnt, da er durchaus angriffslustig ist, wenn er Futter riecht und es haben will. Wir haben selber beobachtet, wie er Menschen an einem Imbiss von den Resten ihres Mahles vertrieb und sich damit davon machte.
Auch an den Zufahrtsstrassen zum Park wird vor ihnen gewarnt.
Besonders eindrucksvoll sind der Weg und der Blick in die Teufelsschlucht/schlund.
Abschließend kann ich sagen, dass man von der brasilianischen Seite her einen Super Ausblick auf das Panorama der Fälle hat, allerdings nur an einer Stelle, nämlich auf dem Steg zur Garganta, nah an die Fälle herankommt.













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