Meine Erinnerungen an alle Reisen in mehr als 60 Jahren und Dinge/Erinnerungen, die mir durch den Kopf gehen.
Dazu noch Bilder von meinem absoluten Lieblingstier - dem Elefanten !

Samstag, 11. Juli 2015

Griechenland 1985, Teil 2

Mykene, Korinth, Olympia und Katakolon

Delphi und die Meteora Klöster

Nachdem wir Athen wegen der Hitze ziemlich schnell verlassen haben, "arbeiten" wir nun die nächsten Stationen in unserem Reiseplan ab.

 Unsere erste Station wird Mykene. https://de.wikipedia.org/wiki/Mykene








 


Danach fahren wir zur Meerenge von Korinth.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kanal_von_Korinth



 Unser letzter geschichtsträchtiger Ort wurde Olympia.
 https://de.wikipedia.org/wiki/Olympia_%28Griechenland%29











  Danach suchten wir uns im kleinen Ort Katakolon ein Haus mit Garten, nicht weit vom Strand und legten einen Tag Pause ein.


Wir sind erfinderisch und spannen einfach ein Bettlaken zwischen unsere geparkten Autos, die man bis an den Strand ran fahren konnnte.

 Auf unserem Programm stehen noch Delphi und die Meteora Klöster.




Die berühmte "Titanic-Scene" vorweggenommen  ;-)




Delphi

















Der Name "Meteora" beschreibt die Lage der Klöster, die auf hohen Sandsteinfelsen gebaut wurden und bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen.

Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen.

Die ersten nachgewiesenen Einsiedeleien gibt es in Metéora seit dem 11. Jahrhundert, Überlieferungen berichten sogar von einer Besiedelung bereits vor dem 10. Jahrhundert. Im Laufe der Jahre wuchsen diese Einsiedeleien zu einer organisierten Gemeinschaft nach Vorbild des heiligen Berges Athos zusammen und bildeten das Kloster Doúpiani.

Die Klöster Metamórphosis, Varlaám, Rousánou, Agía Triáda, Agios Stéfanos und Agios Nikólaos Anapavsás sind heute noch bewohnt und können auch besichtigt werden. Jedes der Klöster hat an einem anderen Tag Ruhetag, so dass nie alle gleichzeitig geschlossen haben.



Die Meteora Klöster liegen im Nord-Osten von Thessalien. nun geht es einfach immer den Schildern nach, über Trikala nach Kalampaka.
 Kalampaka ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und so etwas wie die Versorgungsstadt für die Meteora Klöster. Man kommt dann auch schon mitten zwischen die gigantischen Felsen, östlich des Pindos-Gebirges, auf denen sich die Meteora Klöster befinden.
Wie konnten diese Fels-Monolithen entstehen? Die Monolithen sind Ablagerungen eines Binnenmeeres. Durch tektonische Verschiebungen vor 10 Millionen Jahren wurde ein Bergmassiv nach oben gedrückt. Dabei entstanden Risse an den Flanken des Bergmassivs, die sich nach und nach zu Spalten ausweiteten. Jetzt hatten die weichen Gesteinschichten verloren. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die weichen Gesteinsschichten von kontinuierlicher Korrosion durch Wind und Regen abgetragen.
Die Klöster waren früher nur per Strickleitern und Seilwinden zu erreichen. Treppen und Wege wurden erst in den 1920ern gebaut. Das hat aber nicht den Grund, dass Klöster sich das nicht leisten konnten, sondern diese Bauweise schützte auch enorm vor Überfällen, die in der damaligen Zeit ständig drohten. So weit oben auf dem Felsen waren die Mönche hervorragend vor Überfällen geschützt.





Wir korrekt gekleideten hatten unseren Spass !






Von den sechs heute zugänglichen Klöstern hat jeden Tag ein anderes geschlossen, so dass eigentlich immer fünf von sechs zu besichtigen sind. Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit und Kloster.
Megálo Metéoro liegt 613m über dem Meeresspiegel und war bis 1923 nur über Strickleitern bzw. eine Seilwinde zu erreichen. Inzwischen gibt es einen Weg mit Tunnel und Treppe. Der Weg ist von hier oben nur schwer zu verfolgen. Er sieht aus wie ein Labyrinth. 
Fotografieren ist in den kleinen Kirchen meist verboten – die Mönche verkaufen Postkarten.


 Das Innere ist mit sehr schönen Malereien verziert.

Heute ist durch die Kreuzfahrtschiffe wohl sehr viel los dort, damals konnten wir uns alles in Ruhe ansehen, auch die waghalsigen Seilkonstruktionen, mit denen die hoch oben liegenden Klöster und ihre Bewohner mit den Waren des täglichen Lebens versorgt wurden.




Nach so viel Kultur und Ruinen stand uns der Sinn nach Entspanen am Meer.

Da wir gute Erinnerungen an unseren Badeaufenthalt in Jugoslawien vom  letzten Jahr hatten und wußten, dass man immer eine Pension in Strandnähe finden kann, machten wir uns auf den Weg.
Jugoslawien lag ja sowieso auf unserem Rückweg und wir hatten es auch noch nicht eilig.





Hier kauften wir noch etwas Reiseproviant.





 
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank für positive Rückmeldungen oder freundlich gemeinte Kritik !