Wir konnten noch nie und haben es auch noch nie gemacht, länger als jeden Tag ein paar Stunden, am Strand in der Sonne liegen und "braten".
Deshalb führte uns ein Ausflug an die Grenze zu Albanien.
Unser Opel Astra machte alles mit.
Unser nächstes und fast letztes Ziel dieser Reise war die wunderschöne und damals auch gut erhaltene Stadt Dubrovnik.
Inzwischen sind die Schäden nach dem Bürgerkrieg wieder beseitigt und die Stadt soll genauso aussehen, wie wir sie 1984 erlebt haben.
Auf dieser Luftaufnahme kann man den Alstadtkern gut erkennen. Die Altstadt ist autofrei und steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.
Die Stadt wurde während des kroatischen Unabhängigkeitskrieges 1991 von
der Jugoslawischen Bundesarmee bzw. den serbisch-montenegrinischen
Truppen schwer beschossen und stark beschädigt, die Schäden sind heute
zum Großteil behoben.Wir sind in aller Ruhe die gesamte Stadtmauer entlanggelaufen und haben die Aussichten genossen.
Wir waren auch froh, als während des Bürgerkrieges die Stadtmauer nicht beschädigt wurde, es wäre ein riesiger Verlust gewesen.
Am nächsten Tag erkundeten wir den Berg.
Dubrovnik war die Reise wert und ist bestimmt auch heute für jeden Besucher lohneswert.
Unser Reiseführer empfahl diesen Abstecher. Obwohl Mostar der heisseste Ort in Bosnien sein soll, kann ich mich nicht an extreme Temperaturen erinnern.
Die Brücke über die Neretva ist sicher der bekannteste Ort in Mostar und ich fand es schlimm und unmöglich, als sie im Bosnienkrieg 1992/93 gesprengt wurde.
Inzwischen ist sie wieder aufgebaut, aber wir haben noch das Original gesehen.
Aus der NOZ
Wir hielten uns nicht lange hier auf, sondern fuhren weiter nach Sarajevo.

In der Altstadt gab es auch Märkte und wir kauften 2 typische Touristenandenken, die aber durchaus die Kultur widerspiegeln.
Nach dem vielen Laufen waren wir durstig und setzten uns in ein Cafe. Dabei hatten wir ein etwas peinliches Erlebnis : am Nebentisch sass ein einzelner Mann, dem als verspätetes Mittagessen ein gekochter Schafskopf serviert wurde.Wir fanden das merkwürdig und unappetitlich und sprachen darüber nicht gerade leise, bis der Mann uns in recht gutem Deutsch erklärte, dass es eine Delikatesse sei. Er hatte in Deutschland gearbeitet und alles verstanden. Peinlich !
Vorher war uns schon aufgefallen, dass wir uns in einer Stadt mit vielen Muslimen befanden, es waren nur sehr wenige Frauen auf den Strassen unterwegs, besonders etwas abseits der typischen Touristenwege. Dabei hat man schon ein etwas merkwürdiges Gefühl, das ich so nur noch einmal, nämlich im Sultanat Oman, empfunden habe.
Nun war es aber Zeit für die Rückreise, die wir einmal , in der Nähe von Klagenfurt unterbrachen.
Der Reiseführer hatte uns den Besuch dieser Mini-Welt empfohlen und sie kann sich durchaus mit dem ähnlichen Dorf Madurodam in Holland messen.
Diese Liste ist aus unserem Prospekt von 1984.
Nach unserem Besuch trennten sich unsere Wege, aber wir beschlossen, wieder einmal zusammen eine Tour zu unternehmen und taten das auch später mit einer Reise in Indien.


































































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