Ich hatte gehört, dass dort der größte Weihnachtsbaum der Welt steht und unsere Besucher wollten so gerne einen typischen Weihnachtsmarkt in Deutschland kennenlernen. Da wir dort auch noch nie gewesen waren, machten wir uns um 10:44 Uhr auf. Die Züge waren pünktlich, aber ziemlich voll, doch wir fanden 4 nebeneinander liegende Sitzplätze.
Innerhalb des Strassenrings der B54 befinden sich mehrere Märkte mit vielen unterschiedlichen Ständen. Der größte ist sicherlich der Abschnitt am Markt. Alle sind vom Hauptbahnhof gut zu erreichen.
Aus dem offiziellen Prospekt der Stadt Dortmund

Unser Besuch kannte keine Kartoffelpuffer und so teilten wir uns 2 Teller mit Apfelmus Beilage - sie waren frisch,lecker und nicht zu fettig !Gemütlich bummelten wir durch die Gassen und fanden sogar Ausstellungsstücke, die uns in dieser Form noch nicht bekannt waren, z.B. sehr interessant gestaltete Kerzen und Teelichthalter.
Auch sie findet Anklang bei unseren Gästen, da sie gut gewürzt ist. Netterweise bekamen wir sogar für eine Wurst 2 Brötchen, da der Verkäufer sah, dass Vater und Sohn sich die sehr große Wurst teilen wollten.
Das Gedränge hielt sich zu dieser frühen Zeit im Rahmen und wir legten eine Kaffeepause mit Kuchen bei Starbucks ein.Leider war der als besondere Spezialität angekündigte Lebkuchenkaffee vergriffen und so blieb es bei "normalem" Kaffee.
Mit der beginnenden Dunkelheit kann man jetzt die Beleuchtung schon viel besser erkennen.
Also ist die Auflösung des Rätsels mit dem großen Loch ganz klar: hier wird jeden Tag musiziert - an diesem Sonntag war es ein einsamer Trompeter, der Weihnachtslieder spielte und dabei mächtig gegen den Lärm der Buden und Menschen ankämpfte.
Dieser Stand war aus Ostfriesland und bot daher auch eine friesische Spezialität an. Sie schmeckte ausgezeichnet und war auch nicht zu stark !
Wir hatten genug gesehen und liefen zum Bahnhof zurück, der jetzt auch mit Adventsbeleuchtung glänzte.
Noch immer kamen viele Besucher, wir aber erwischten noch einen verspäteten Direktzug nach Bielefeld und nutzten die gewonnene Zeit, um einen kurzen Blick auf den dortigen Weihnachtsmarkt zu werfen.



















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