Sonntag, 5. Juni 2016, Leknes – Svolvaer – Skutvik – Kobbelv – Arjeplog
Arjeplog ? Wo liegt das denn und warum fahren wir dahin ? Dazu später mehr!Wir frühstücken wieder früh um 6:30 Uhr, damit wir pünktlich um 7:30 Uhr losfahren können.Das Einladen der Koffer und die letzte Zigarette der Raucher sind fertig und los gehts. Sarah weiß genau, wie wir die anderen Busse, die ja die gleichen Etappen fahren, nur meist in anderen Hotels untergebracht sind, abhängen können.
Heute müssen wir pünktlich am Fährhafen Svolvaer sein, um die Fähre der Reederei
nach Skutvik zu erreichen. Von Svolvaer selbst sehen wir leider gar nichts, aber das ging uns ja mit mehreren Orten schon so, die Etappen sind einfach zu lang, als dass man überall, wo es sich lohnen würde, länger anhalten könnte. Das Wetter ist schön und so erwartet uns eine angenehme Überfahrtmit der kleinen Fähre "Rost" .
Es sieht so aus, als ob die Fähre gar keinen Kapitän hätte - aber er und sein Steuermann sitzen auf der anderen Seite.
Die Landschaft der Lofoten beeindruckt mich immer wieder und ich verbringe viel Zeit an Deck.
Wir laufen die kleine Insel Skrova an, wo wieder die vielen rotgestrichenen Häuser auffallen.
Anja ist hungrig und holt sich einen wirklich lecker aussehenden Teller Toast mit Krabben.
Ein Gemälde im Passagiersalon
Diese Überfahrt zeigte uns noch einmal die Schönheit der Lofoten. Dort kann man sich sicher auch viel länger aufhalten,
5. Fähre: Svolvær – Skrova ─ Skutvik
Torghatten Nord: M/S Røst
Fahrplan: ab Svolvær 9:30 Uhr, Halt in Skrova 10:05 Uhr, an Skutvik 12:00 Uhr
Reisedauer: 2 Std 30 Min für 49 km
1991 in Norwegen gebaut, Baunummer 201
Länge 66,20 m, Breite □ m, Tiefgang 3,58 m,
max. 235 Paxe
max. 11 Lkw, max. 42 Pkw
Unser nächstes Ziel und Zeit für die Mittagspause ist ein Wasserfall mit Kraftwerk in Kobbelv.
Es gibt ein Restaurant mit Aussensitzplätzen und einer Terrasse, von der aus man den Wasserfall mit dem kleinen Gimmick eines Trolls sehen kann. Ein Steg führt entlang vieler mehrsprachiger Erklärungstafeln und man kann hinunter zum Leirfjord sehen oder laufen. Nah an der E 6 ist es ein schöner Platz für eine Rast.
Am Weg machen Informationstafeln auf historische und technische Sachverhalte aufmerksam.
Da ist eine große Röhre, Durchmesser etwa 1 m, mit der Wasser von oben nach unten in ein kleines Häuschen geleitet wird. Durch eine gläserne Wand ist in dem Häuschen eine Turbine zu sehen; es handelt sich um eine Wasserkraftwerk. Gegenüber ist eine kleine Ruine erkennbar, eine Infotafel erklärt, dass hier die Deutschen im Krieg ein Wasserkraftwerk gebaut hatten, das durch Kriegsereignisse zerstört wurde.Es gibt hier noch mehr Relikte aus der Kriegszeit. Da ist der Anfang eines Eisenbahntunnels, durch den eine Linie nach Narvik führen sollte. Russische Kriegsgefangene haben unter schwierigsten Verhältnissen zwangsweise an dieser Baustelle gearbeitet. Der Tunnel und die Eisenbahnlinie wurden nicht fertig.
Sarah hatte ihre Küche geöffnet, es gab eine Art Krakauer. Bei dem 2.Bus neben uns erspähten wir Tütensuppe, nicht so lecker.
Um 16:45 Uhr überqueren wir die Grenze zu Schweden - völlig unspektulär ohne Kontrolle
Nur bei der Einreise nach Dänemark sind wir von einem ziemlich lustlosen Grenzer im Bus nach unseren Ausweisen gefragt worden und er hat die Fotos mit der Wirklichkeit verglichen.
Im Vergleich zum Reisen vor der EU und dem Schengener Abkommen
https://de.wikipedia.org/wiki/Schengener_Abkommen
ist es jetzt alles viel einfacher und dadurch auch schneller.
Unsere Fahrt geht weiter über ein Hochplateau, wo der dazugehörige See auch tatsächlich noch zugefroren ist.
Auch die Natur zeigt sich hier immer noch unwirtlich und weit zurück.
Um 17:10 Uhr machen wir wieder Pause. An der einfachen Linie auf der Strasse und der InfoTafel können wir sehen, dass wir zum 2. Mal den Polarkreis überqueren, diesmal von Nord nach Süd. Sarah erfreut uns dabei mit einem Schnaps nach Wunsch und wir gönnen uns dann im Bus nochmal einen Piccolo. ;-)
Die Natur ist noch immer karg, ich erspähe nur diese winzigen Weidenkätzchen.
Wir erfahren nun, dass dieser Ort berühmt ist, weil hier im Winter alle Seen lange zugefroren sind und die Landschaft optimal ist für die sogenannten *Elchtests*, bei denen neu entwickelte Fahrzeuge getestet werden.
Bekannt wurde der Ort, weil die neue Daimler A-Klasse dabei umfiel, weil sie nicht seitenstabil war. In unserem Hotel Silverhatten kann man auch die riesigen Garagen hinter dem Hotel erkennen, in denen man gut Pkw verstecken kann.
Der Ort selber liegt unter uns im Tal und so laufen wir nicht mehr zu der sehenswerten Kirche, sondern freuen uns, dass es zum 1.Mal die berühmten schwedischen Köttbullar in Sahnesosse mit Salat und Kartoffeln und als Nachtisch kleine Kuchen, gibt.
Um 17:10 Uhr machen wir wieder Pause. An der einfachen Linie auf der Strasse und der InfoTafel können wir sehen, dass wir zum 2. Mal den Polarkreis überqueren, diesmal von Nord nach Süd. Sarah erfreut uns dabei mit einem Schnaps nach Wunsch und wir gönnen uns dann im Bus nochmal einen Piccolo. ;-)
Die Natur ist noch immer karg, ich erspähe nur diese winzigen Weidenkätzchen.
Wir erfahren nun, dass dieser Ort berühmt ist, weil hier im Winter alle Seen lange zugefroren sind und die Landschaft optimal ist für die sogenannten *Elchtests*, bei denen neu entwickelte Fahrzeuge getestet werden.
Bekannt wurde der Ort, weil die neue Daimler A-Klasse dabei umfiel, weil sie nicht seitenstabil war. In unserem Hotel Silverhatten kann man auch die riesigen Garagen hinter dem Hotel erkennen, in denen man gut Pkw verstecken kann.
SEHR lecker !
Heute sind alle 4 Busse dieser Tour in unserem Hotel, das sonst auch für diese Jahreszeit überdimensioniert wäre. Die Organisation klappt und es gibt weder beim Ein-und Ausschecken, noch beim Abendessen und Frühstück Probleme.
Sarah bittet uns noch, für die nächste Übernachtung ein kleines Handgepäck zu packen, da unser Hotel in der Innenstadt liegen wird und man dort nicht gut ausladen kann - kein Problem!
Sarah bittet uns noch, für die nächste Übernachtung ein kleines Handgepäck zu packen, da unser Hotel in der Innenstadt liegen wird und man dort nicht gut ausladen kann - kein Problem!
Entfernungen: Laknes - Svolvær - Arjeplog 473 km Bus
Svolvær - Skutvik 49 km Fähre M/S Røst
Strecke: Leknes – Svolvær – Fähre nach Skutvik – E6 – 77/95 – Kobbelv - Grenze Norwegen/Schweden – Polarkreis – Arjeplog
Hotel: Silverhatten



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Vielen Dank für positive Rückmeldungen oder freundlich gemeinte Kritik !