Osnabrück als Stadt des Westfälischen Friedens von 1648, der parallel auch in Münster geschlossen wurde, bietet neben dem historischen Rathaus, in dem man den Friedenssaal besichtigen kann, in dem Porträts der Gesandten beim Friedensschluss , hängen, natürlich auch mit dem Heger Viertel und dem Marktplatz und Dom einige historische Sehenswürdigkeiten.
Wir starteten unseren Rundgang am Ledenhof http://www.osnabrueck.de/10348.asp,
für mich eins der schönsten Häuser in Osnabrück.
Im Stadtbild unterscheidet er sich schon allein durch die farbige Dekorierung . Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert war der Ledenhof das Herrenhaus eines Adelshofes. Bereits seit dem 14. Jahrhundert stand hier das früher als Speicher dienende Steinwerk, eine Besonderheit in Osnabrück. Heinrich von Leden ließ den farbig dekorierten Renaissance-Anbau errichten.
Gleich gegenüber befindet sich das barocke Schloss http://www.osnabrueck.de/5069.asp,
in dem heute die Universität zu Hause ist.
Die Sonnenskulptur Solara der Schweizer Künstlerin Claire Ochsner wird mit Solarzellen betrieben. Die sieben Meter hohe Skulptur wurde 1999 anlässlich einer Umweltmesse aufgestellt.
Unser Weg führt uns weiter in die alte Synagogenstrasse neben der ehemaligen Bezirksregierung zum Denkmal für die ehemalige Synagoge, die wie viele andere auch am 9.November 1938 zerstört wurde. An die ermordeten jüdischen Mitbürger erinnern im Stadtgebiet Stolpersteine, die leider nur schwer zu finden sind. Es ist aber daran gedacht, sie nicht nur in einer Führung zu zeigen, sondern auf andere Art und Weise auf sie im Stadtplan hinzuweisen.
Vorbei am Felix-Nussbaum-Haus http://www.osnabrueck.de/fnh/10508.asp,
das vom Stararchitekten Daniel Libeskind in der für ihn typischen Architektur 1995 erbaut wurde - leider geschlossen, denn es ist Montag, und weiter in die Altstadt, durch das Heger Tor, Heger-Torviertel zum Rathaus.
Im Rathaus sehenswert sind nicht nur die Porträts der Gesandten, sondern auch der Kronleuchter ist etwas Besonderes. In einem Nebenraum kann man sich wichtige Insignien aus früherer Zeit ansehen, ein großes Porträt aller regierenden Könige/Fürsten aus den Ländern des Friedenschlusses, die zum 350 Jahre Jubiläum 1998 nach Osnabrück gekommen waren und im Obergeschoss ein Modell der mittelalterlichen Stadt Osnabrück.
Neben dem Rathaus steht die Stadtwaage und die evangelische St, Marienkirche. Auf dem Rathausplatz sind die alten Häuser mit den besonderen Giebeln wieder aufgebaut worden.







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