Am Markt kauften wir Eintrittskarten für eine Rathaussführung mit Turmbesteigung.
Um es vorwegzunehmen, unsere Führerin war sehr belesen, aber kurzatmig und so schafften wir die Turmbesteigung leider nicht mehr ! Eine einfache Umkehr der Punkte, die wir uns ansahen, hätte es möglich gemacht - wir waren ärgerlich und gaben deshalb auch kein Trinkgeld.
Das Rathaus klick ist im Krieg stark zerstört worden, einige Kunstschätze und Gebäudeteile waren aber rechtzeitig ausgelagert worden und konnten bei der Restaurierung wieder verwendet werden.
Interessant sind die Lochgefängnisse im Keller und die kassettierte Tonnendecke im Rathaussaal.
Im unteren Eingangsbereich findet man Die Reichskleinodien, (1) auch die Reichsinsignien oder der Reichsschatz
genannt. Sie sind sind die Herrschaftszeichen der Kaiser und Könige des Heiligen
Römischen Reiches. Die wichtigsten Teile sind die Reichskrone, der
Reichsapfel, das Zepter, das Reichs- und das Zeremonienschwert, das
Reichskreuz, die Heilige Lanze und das Krönungsornat. Die Originale
werden in der Schatzkammer der Wiener Hofburg aufbewahrt. Im Nürnberger
Rathaus werden seit 1990 Kopien ausgestellt.(aus Wikipedia)
In den Lochgefängnissen sind die Zellenzeichen interessant, an denen man erkennen kann, welche Straftat der hier Einsitzende begangen hat, z. B. der Brandstifter oder Verleumder.
Nach einem leichten Abendessen ging ich relativ früh zurück ins Hotel und fuhr am nächsten Morgen mit der U-Bahn zum Frühstück zu Ute.
Heute steh FÜRTH auf dem Plan und die Überreste der Bauten aus der NS-Zeit.
Wir starten in am Beginn der Strecke des "Adler", der 1.dampfgetriebenen Lokomotive mit dem Denkmal zur Erinnerung an die 1. Eisenbahnfahrt 1853 von Nürnberg nach Fürth..
Ich bin etwas enttäuscht, hatte mir mehr Erinnernswertes vorgestellt. Die Häuser an der Strecke sind sehr schön, aber sonst ist nicht viel übriggeblieben.
Am Schauplatz der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse halten wir kurz an, gehen aber nicht hinein.
Alle Museen zu erkunden sprengt den Rahmen eines Kurzbesuches doch erheblich.
Fürth hat einen netten Marktplatz, viele gut erhaltene Bürgerhäuser entlang der ehemaligen Zugstrecke und eine sehr schöne Kirche - die St. Michaelskirche.
Hier gibt es neben der Orgel auf der Empore ein besonders gut erhaltenes ,seltenes Instrument - eine Orgel im Schrank.
Zum Mittagessen genehmigten wir uns im Cafe Michel ein herrliches Stück Torte -hmmmm.
Eigentlich müssen wir jetzt ganz viel laufen ! Wir tun es eine halbe Stunde und fahren dann zurück nach Nürnberg.
(Fortsetzung folgt)






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