Meine Erinnerungen an alle Reisen in mehr als 60 Jahren und Dinge/Erinnerungen, die mir durch den Kopf gehen.
Dazu noch Bilder von meinem absoluten Lieblingstier - dem Elefanten !

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Nürnberg 2012

Auf unserer Reise nach Rajasthan im Oktober 2011 lernten wir in unserer Reisegruppe auch Ute aus Nürnberg kennen, die mir gleich sympathisch war und zu der ich auch immer noch Kontakt halte.
So besuchte ich sie im Oktober 2012 für ein verlängertes Wochenende und sie kam im Mai dieses Jahres zu uns. Letztes Wochenende wurde der berühmte Christkindlesmarkt  klick
eröffnet und da fiel mir ein, dass ich diese Reise ja noch gar nicht aufgeschrieben habe.

Da ich nicht gerne alleine die doch lange Strecke mir dem Auto fahren wollte, auch wegen Parkproblemen in den Innenstädten, buchte ich  mein Ticket frühzeitig im Reisebüro zu einem günstigen Preis und fuhr wieder mit der Bahn, diesmal allerdings Intercity. Alles klappte wunderbar und ich war am Freitag, 26. Oktober  mittags gegen 14 Uhr in Nürnberg. Als Hotel hatte ich mir das zentral gelegene preiswerte A&O Hotel und Hostel über die Tourist Info gebucht, wohl wissend, dass dort in der Woche viele Schulklassen und Jugendgruppen absteigen. An der Rezeption ( immer nur sehr junge Mitarbeiter, aber sehr freundlich und auch kompetent) bekam ich mein Zimmer in der
1. Etage, nach hinten raus und ein behindertengerecht ausgestattetes Zimmer . ("Wenn Ihnen das was ausmacht, können Sie auch ein anderes Zimmer bekommen".) (grins)

Ich guckte es mir an und es lag gut und vor allem das Bad war topp, denn es bot sehr viel Platz.
Die Nächte waren übrigens ruhig und auch das Frühstücksbuffet war reichlich und  der Frühstücksraum groß, aber doch ruhig und nett möbliert. Es waren einige Familien, viele Einzelreisende wie ich und eine ausländische Jugendgruppe dort.

Vor dem Einchecken hatte ich mir in der Touristinfo schon in einen Stadtplan eine mögliche Route der wichtigsten Sehenswürdigkeiten einzeichnen lassen.Ich wollte einiges mit Ute, aber auch vieles alleine ansehen.

Ute wartete schon auf mich und so zogen wir los - zuerst entlang der alten,teilweise sehr gut erhaltenen Stadtmauer. 1. Halt im Handwerkerhof, wo ich eine besondere Spezialität probierte - Lebkugeln, etwas sehr sehr Leckeres. Ich nahm dann später auch eine große Tüte als Mitbringsel mit. Ute wollte mir im Mai auch wieder eine Tüte mitbringen, aber es gibt sie nicht mehr im Handwerkerhof, man kann sie allerdings über die Homepage des Konditors bestellen.
Lebkugeln
Nach einem Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen ging es dann weiter - vorbei am Opernhaus, Weißer Turm zur Strasse der Menschenrechte, ein Blick nur auf das Germanische Nationalmuseum und weiter zum Brunnen 'Ehekarrussell', der sich auf ein Gedicht von Hans Sachs, einem der berühmten Bürger Nürnbergs bezieht.
Am Henkersteg beschlossen wir, das Henkerhaus am nächsten Tag zu besichtigen, denn es ist nur Samstag und Sonntag geöffnet. Immer wieder hatten wir Ausblicke auf die Pegnitz und wanderten dann auch ein Stück am Ufer entlang. Im Sommer kann man hier  auch auf den Rasenflächen entspannen.
Der Kettensteg, die erste freischwebende Flußbrücke in Deutschland schwankte etwas, aber man hat doch ein sicheres Gefühl beim Drüberlaufen.

Wir beschlossen den Abend im Bratwursthäusl die-nuernberger-bratwurst
 mit Nürnberger Bratwürstchen und Salat. Eine urige Gaststätte mit einem Riesengrill in der Mitte und sehr voll. Die Würstchen waren Spitze !
Wir verabredeten uns für den nächsten Mittag um 12 Uhr an der Frauenkirche.

Ich stand früh auf, frühstückte in aller Ruhe und ging dann bei einsetzendem Schneetreiben hoch in Richtung Burg zum Dürerhaus. http://www.museen.nuernberg.de/duererhaus/
Da auch nicht 1 Minute vor 10 Uhr geöffnet wurde, kaufte ich zuerst im Museumsladen auf der gegenüberliegenden Strassenseite für meine Tochter eine Dürerfigur von Playmobil und Taschentücher mit dem berühmten Hasen.
Das Museum ist gut gemacht und lohnte sich. Ich habe noch vieles erfahren, das ich von dem großen Maler nicht gewußt habe.
Auf dem Markt sah ich mir den berühmten "Schönen Brunnen" an, fand aber den nahtlosen Ring nicht. Den zeigte mir Ute dann später. Dann besichtigte ich die Frauenkirche, wo mir besonders der in den Fußboden eingelassene Davidsstern auffiel. Eine beeindruckende Geste der Kirche. Auf dem Balkon wird jedes Jahr der Christkindlesmarkt eröffnet. heute war Wochenmarkt mit frischen Spezialitäten.

Nachdem ich dann den Ring am Brunnen gefunden hatte, besuchten wir ein uriges Brauhaus für ein deftiges Fränkisches Mittagessen und besuchten danach das Henkerhaus.
Das war die Dienstwohnung des berühmten Nürnberger Henkers Schmidt und durchaus groß und komfortabel. Dieser Henker hatte eine angesehene Position in der Stadt.

(Teil 2 folgt)






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