Meine Erinnerungen an alle Reisen in mehr als 60 Jahren und Dinge/Erinnerungen, die mir durch den Kopf gehen.
Dazu noch Bilder von meinem absoluten Lieblingstier - dem Elefanten !

Dienstag, 7. April 2015

Argentinien 12 Ushuaia - das Ende der Welt

Weiter geht's !



Am frühen Morgen wurden wir pünktlich abgeholt und zum Flughafen gebracht. Auch der Flug war dieses Mal superpünktlich und der Kapitän drehte für alle Touris an Bord noch eine Ehrenrunde über den Gletscher Perito Moreno.
Einfach super und noch einmal schöne Bilder - Danke !!



Aus der Reisebeschreibung Reallatino


Tag 10 Von El Calafate nach Ushuaia
Feuerland! Für viele erfüllt sich heute ein Kindheitstraum, denn die heutige Reise führt zum Ende der Welt.
Schon beim spektakulären Landeanflug über die Anden und den Beagle Kanal schlagen die Herzen höher und steigt die Vorfreude. Nach der Ankunft haben Sie wie immer den Transfer ins Hotel und dann den Rest des Tages frei, damit Sie am neuen Reiseziel auch wirklich ankommen können.
Flug El Calafate- Ushuaia (1 h)
Übernachtung und Frühstück in Ushuaia

Tag 11 Ushuaia (Feuerland)
Heute haben Sie eine etwa 2 ½ stündige Bootsfahrt auf dem Beagle Kanal, die zu den Seelöwen- und Kormoraninseln führt und anschließend den Leuchtturm Les Eclaireurs umrundet. Dabei genießen Sie spektakuläre Landschaften und können neben Seelöwen und Kormoranen auch Albatrosse und mit Glück sogar Pinguine sehen.
Die zweite Hälfte des Tages ist frei und wir haben dafür zwei Vorschläge:
entweder Sie nehmen sich ein Taxi zum Sessellift und fahren auf den Gletscher Martial. Dort oben können Sie eine kleine Wanderung unternehmen und den Panoramablick über den Beagle Kanal und Ushuaia genießen.
Oder aber sie joggen am Ende der Welt.Vom Stadtzentrum zum Flughafen und zurück ist eine gute Strecken dafür und die Kulisse, die Sie dabei genießen, ist wirklich einzigartig.
Übernachtung und Frühstück in Ushuaia

Tag 12 Ushuaia (Feuerland)
Der heutige Tag ist wieder frei zu Ihrer individuellen Gestaltung. Wenn Sie eine Tour machen wollen, empfehlen wir Ihnen entweder die Tour im Geländewagen zum Lago Fagnano oder aber eine Trekkingtour entlang des Beagle Kanals und durch Lenga-Wälder in den Nationalpark Feuerland. Wer möchte, kann auch die reguläre Exkursion in den Nationalpark machen (im Bus).
Übernachtung und Frühstück in Ushuaia 

Da wir relativ kurzfristig gebucht hatten, waren die preiswerteren Hotels schon belegt und wir rückten in die Kategorie B auf, sehr zu unserer Freude.
Das Hotel " Tierra del Fuego"  bot uns ein prima Zimmer mit Aussicht auf den Hafen, freundliches Personal und ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.

Wir hatten noch viel Zeit und erkundeten auf einem ersten Rundgang den kleinen Ort.
Am Hafen in der Tourist Info war mächtiger Andrang: hier kann man sich in seinen Pass besondere Stempel eintragen lasssen und eine Gruppe von Chinesen/Japanern/Koreanern nutzte das weidlich aus.
Wir holten uns die Stempel  auf weißes Papier und Prospekte, denn man weiß ja nie, was die Zollbeamten bei der Passkontrolle zu nicht autorisierten Stempeln im Reisepass sagen!
 

Am Hafen trafen wir einen Amerikaner aus New York, der sehr redelustig war und uns erzählte, dass er bei der Kripo in N.Y. gewesen war, aber jetzt Pensionär ist und mindestens 3mal im Jahr verreist.
Im Moment wartete er auf sein Schiff, das ihn um Kap Horn nach Chile bringen sollte. Von dort wollte er auf die Osterinsel, was anscheinend nur von dort aus machbar ist.
Er gab uns noch ein paar Tips für Sehemswürdigkeiten und Interessantes, z.B. das Militär-/Schiffahrtsmuseum El Presidente.



An der Deko dieses Hauses, aber auch an vielen anderen Stellen, kann man sehen, dass Ushuaia ursprünglich als Sträflingskolonie angelegt war, in einer Reihe mit anderen berühmten Hochsicherheitsgefängnissen überall auf der Welt. Ein Entkommen von dieser damals sehr trostlosen Einöde war unmöglich. Der Überlieferung nach soll es ein einziger Gefangener geschafft haben, wobei nicht genau zu sagen ist, ob er nicht doch irgendwo erfroren ist.


Selbstverständlich gibt es auch hier ein Denkmal für Evita Peron !


Pinguine sind überall, leider waren es aber auch die einzigen, die wir gesehen haben.

Die indianischen Ureinwohner sind alle ausgestorben. Es gab zwei Stämme - die Landnomaden und Seenomaden.(Yamana) http://de.wikipedia.org/wiki/Y%C3%A1mana
Es gibt nur noch wenige Erinnerungen oder Dokumente über sie.

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