Meine Erinnerungen an alle Reisen in mehr als 60 Jahren und Dinge/Erinnerungen, die mir durch den Kopf gehen.
Dazu noch Bilder von meinem absoluten Lieblingstier - dem Elefanten !

Sonntag, 3. Mai 2015

Eine Busreise nach St. Petersburg, 2008, Teil 1

Schon lange hatten wir vor, einmal nach Russland, aber auf jeden Fall nach St. Petersburg zu reisen.
Die Geschichte der Stadt, die Legenden um das Bernsteinzimmer, das neu aufgebaute Bernsteinzimmer und die vielen schön wiederhergestellten Häuser und Paläste, die wir in einem Fernsehbericht gesehen hatten, liessen den Wunsch immer stärker werden.
In einem Katalog des Busreiseunternehmers "Elsetaler" St.Petersburg Reise 2015 aus Bünde, was nicht so sehr weit von uns ist, fanden wir 2008 die folgende Reise vom 6.-13.8.2008:

Das Programm erschien uns interessant, da es Bus und Schiff mit einem fast 4 tägigem Aufenthalt in und um St.Petersburg verband. Die lange Busreise schien durch mehrere Stops und jeweils eine Übernachtung in Schweden auch erträglich.
Wie man in dem o.g. Link sehen kann, wird diese Reise immer noch , jetzt für 779 € angeboten. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass außer uns auch andere Kunden zufrieden waren und diese Reise nachgefragt wird.
Als vorweggenommenes Fazit kann ich sagen, dass unsere Erwartungen, die auf Grund des wirklich niedrigen Preises nicht so hoch waren, durchaus erfüllt wurden. Die Reise verlief, nachdem wir zuerst noch einige Teilnehmer "aufgesammelt "hatten, harmonisch, der Reiseleiter kannte die Tour und war kompetent, die Unterkunft in St.Petersburg in Ordnung. Wer allerdings nicht so gerne Bus fährt, sollte lieber die angebotenen Flugreisen wählen. In unserem Hotel übernachtete eine Gruppe aus Dresden, deren Programm noch voller war. Ich fand allerdings, dass wir bis auf Kleinigkeiten - man musste sich entscheiden, ob man die Peter-und-Paul Festung besichtigen oder lieber die Eremitage mit ihren vielen Kunstschätzen "beschnuppern" wollte - sehr viel gesehen haben.
 


Nun ein paar Einzelheiten.
Anreise: der Bus fuhr früh morgens vom Betriebsgelände in Bünde los, dort kann man seinen Pkw kostenlos auf einem eingezäunten Bereich abstellen. Das Einsammeln der restlichen Mitfahrer ging relativ zügig und so erreichten wir Puttgarden an der Vogelfluglinie pünktlich und konnten das erste Schiff für eine kurze Überfahrt von 45 Minuten nach Rodby erreichen.


 Unser nächster Halt war Schloss Fredensborg das Sommerschloss der dänischen Königsfamilie in der Nähe von Kopenhagen. Es wurde zwischen 1720 und 1722 von Friedrich IV erbaut.

http://www.visitnordseeland.de/de/danmark/fredensborg-schloss-gdk620835


Übernachtet haben wir nach einer weiteren kurzen Schifffahrt von Helsingor nach Helsingborg  in Schweden im Hotel Erikslund.

Dieses Hotel richtet sich eher an Geschäftsreisende, das Zimmer war zweckmässig und sauber, in der Lobby konnte man kostenlos ins Internet und sowohl Abendessen als auch Frühstück waren lecker und reichhaltig.
Auch auf der Rückfahrt übernachteten wir hier.
Am nächsten Morgen führte uns die Fahrt durch Schweden zum nächsten Halt am Vätternsee bei Gränna. Dort stehen die Ruinen des Brahehus.
 http://www.schwedentipps.se/brahehus.html#.VUYO4pM2XTo


    
Als nächstes war eigentlich ein Halt an einem Elchgehege geplant. Da es aber stark regnete, verzichteten wir darauf und fuhren weiter nach Stockholm, wo wir die Zeit dann für einen Stadtbummel nutzen konnten.
 Unser Schiff für die Überfahrt nach Turku war die "Amorella", zurück waren wir auf dem Schwesterschiff, der "Isabella". Beide Schiffe sind für die Überfahrt gut ausgerüstet, die Kabinen allerdings relativ klein. Zwei Einzelreisende beschwerten sich ausserdem darüber, dass sie eine Kabine teilen mussten, obwohl sie den Aufschlag für Einzelzimmer bezahlt haben.
Die Reederei erklärte ihnen dann einfach, eine Kabine sei kein Zimmer und sie müssten die Belegung optimal gestalten. Eigentlich eine Frechheit !

Gegenüber der Anlegestelle wurde gerade ein altes Lagerhaus zum Abba-Museum umgebaut. http://www.visitsweden.com/schweden/erleben/Kultur-Geschichte-und-Kunst/ABBA-The-Museum/

Wir liefen in die Innenstadt zur schmalsten Gasse Stcokholms und zum Königspalast, wo um 18 Uhr der Wachwechsel stattfand. Danach bummelten wir noch ein wenig durch die Altstadt und mussten uns dann aber auch beeilen. Die Fähre startete pünktlich um 19:30 Uhr.






Die Cinderella ist das 3.Schwesterschiff und lief gerade aus, als wir ankamen.



Ein letzter Blick auf die Schären und dann ging es zum Abendessen hinunter, es wurde auch langsam kühl.

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