Meine Erinnerungen an alle Reisen in mehr als 60 Jahren und Dinge/Erinnerungen, die mir durch den Kopf gehen.
Dazu noch Bilder von meinem absoluten Lieblingstier - dem Elefanten !

Sonntag, 17. Mai 2015

Eine Busreise nach St.Petersburg - Rückreise

Wie schon erwähnt, starten wir sehr früh um 5:20 Uhr, damit wir an der Grenze die lästigen Ausreiseformalitäten so schnell wir möglich hinter uns bringen.


Die Kontrollstation der Finnen ist nicht mehr als eine Baracke - wir sind zurück in der EU und brauchen keine Stempel oder Visa.
Und so fahren wir zügig weiter bis Helsinki, http://de.wikipedia.org/wiki/Helsinki 
wo es leider bei unserer Ankunft  regnet.
Ich hatte mich vorher erkundigt und nachgeschlagen, was sehenswert ist und so machten wir uns auf den Weg, besorgten einen Stadtplan und legten los.

Von den hier genannten Sehenswürdigkeiten haben wir alle gesehen, die meisten zwar nur von außen, aber dafür waren wir noch im berühmtesten Kaufhaus Stockmann auf einen Kaffee.
Was wir nicht geschafft haben, ist die Felsenkirche , da sie etwas weiter entfernt liegt und wir nur begrenzt Zeit zur Verfügung hatten.




Havis Amanda (1905, Höhe einschl. Brunnenbecken 5 Meter) ist eine Bronzestatue von Ville Vallgren, die im Mittelpunkt eines Brunnens am Rand des Kauppatori-Platzes im Zentrum von Helsinki steht.
  
Die Statue stellt eine Meerjungfrau dar, die sich entschieden hat, ihre Heimat im Meer zu verlassen und an Land zu gehen. In Vallgrens Phantasie ist Havis Amanda die Verkörperung Helsinkis, der Tochter der Ostsee. Sie ist somit die Seele der Stadt am Ufer. Er hat sie in dem Moment abgebildet, als sie ihre ersten Schritte an Land macht. Sie wirft über Ihre Schulter noch einen letzten Blick zurück auf das Meer. 
 



Im Jahre 1830 wurde mit dem Bau des Domes begonnen. Der deutsche Architekt Carl Ludwig Engel hat die Pläne für den Dom entworfen, der eigentlich zu Ehren des russischen Zaren Nikolaus dem I erbaut werden sollte. Durch E.B. Lohrmann wurde die Kirche im Jahre 1852 fertig gestellt und hat einige Namensänderungen hinter sich. Im Jahre 1859 wurde die Kirche zum Dom umgewandelt.Der Dom befindet sich am Senatsplatz, wenige Schritte vom Zentrum von Helsinki entfernt. Die weiß strahlende Kirche überragt das gesamte Stadtbild und daher ist er kaum zu übersehen. Im Inneren der Kirche findet man vor allem die Farben grün und weiß und besonders der goldene Altar sticht hervor. Die restliche Kirche ist eher zurückhaltend gestaltet, nur die Figuren berühmter Reformatoren (Martin Luther, Philipp Melanchthon und Mikael Agricola) dienen als Zierde. Im Bezug auf die Architektur fällt besonders der Grundriss auf. Dieser hat die Form eines griechischen Kreuzes und die gesamte Kirche steht auf einem steinernen, hohen Fundament. Der Dom von Helsinki wird jedes Jahr von mehr als 35.000 Touristen besucht. Auf den schönen, sowie großen Treppen kann man Platz nehmen und die frische Meeresluft genießen.

Rund um den zentralen Senatsplatz (Senaatintori) liegt ein einzigartiges klassizistisches Ensemble mit dem zwischen 1830 und 1852 erbauten Dom, dem alten Senatsgebäude und dem Hauptgebäude der Universität


http://de.wikipedia.org/wiki/Senatsplatz_%28Helsinki%29







Uspenski-Kathedrale



Am Nachmittag verließen wir Helsinki, das den Abstecher auf jeden Fall wert war und durch unseren frühen Aufbruch hatten wir auch genug Zeit für alles.
Das nächste Ziel war Turku für die Überfahrt zurück nach Stockholm/Schweden.




Die Kabinen wurden immer nur zu zweit belegt,allerdings innen, das heißt ohne Fenster. Da wir ja aber ohnehin müde waren, gönnten wir uns einen Imbiss und gingen früh schlafen.



Die Stadt Gränna wurde im Jahre 1652 von Graf Per Brahe gegründet. In der sonnenverwöhnten Hauptstadt der Grafschaft, mit ihren steilen Sträßchen und farbenfrohen Gärten hat man  eine herrliche Aussicht über den Vätternsee und die Insel Visingsö.
Lohnend ist ein Spaziergang durch die bezaubernde Altstadt, in der ein Großteil der ursprünglichen Holzhausbebauung erhalten ist. In der Stadt erwarten Sie kleine Läden, Handwerker, Restaurants, Cafés und die beliebten Zuckerstangenkochereien.
 
 



Überall sieht man die Schilder, darf eintreten, zugucken und natürlich probieren und kaufen.




Wir übernachten noch einmal in Erikslund , kreuzen die Vogelfluglinie und erreichen nach einem relativ frühen Frühstück um 7:30 Uhr pünktlich wie vorhergesagt Melle, unser Ziel gegen 18 Uhr.
Von dort werden wir von unserem freundlichen Nachbarn abgeholt.
Fazit dieser Reise:
Die Reise war sehr schön, die Mitreisenden nett und pünktlich , die Hotels in Ordnung, die Organisation gut und alles hat  geklappt. Die Unterbrechungspausen boten ebenfalls immer Sehenswertes.

Die russische Führerin war sehr bemüht, wusste unendlich viele Details und besorgte auch Theaterkarten für das Ballett.

 Kritik:  
Stockholm und Helsinki waren ohne Führung, die prächtigen Kirchen, Gebäude oder das Kriegsschiff in St. Petersburg konnten wir nur von außen betrachten.
Die Bootsfahrt, Führung durch die Eremitage und der Ausflug nach Puschkin kosteten zusätzlich. Man musste sich für die Eremitage oder die Peter-Paul-Festung entscheiden, konnte nicht beides haben.
 
Insgesamt aber hat sich die Reise gelohnt. Das ist sicher auch die Meinung anderer Touristen, denn bis heute bietet der 'Elsetaler' die Fahrt unverändert an.
 

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