Meine Erinnerungen an alle Reisen in mehr als 60 Jahren und Dinge/Erinnerungen, die mir durch den Kopf gehen.
Dazu noch Bilder von meinem absoluten Lieblingstier - dem Elefanten !

Montag, 1. April 2013

2012 - Island 1, 17.5. - 25.5., Tag 1-3

Das Jahr 2012 war für mich nicht so ergiebig, was das Reisen betrifft, aber es gab doch einiges:

18. - 21. 2.   RÖSRATH/KÖLN
17.-23. 5      ISLAND
27.7 - 2.8     SCHWEIZ
15. - 18.10.  RÖSRATH/KÖLN
26. - 29.10.  NÜRNBERG

Der 1.Aufenthalt in Rösrath war zum Karneval .(siehe auch 15.2.2013)
Nach einigem Hin und Her hatten wir entschieden, den großen Trubel um den "Zoch" dieses Jahr nicht mitzumachen, sondern erst mal klein vor Ort anzufangen. Das war auch sehr schön und laut genug für uns, aber im Nachhinein hätten wir es doch mit Köln machen sollen, denn jetzt werden wir es erst mal nicht nachholen können. Aber dazu später noch etwas ;-)

Die  Islandfahrt war schon seit langem mein Wunsch und im März beschlossen meine liebe Nachbarin I. und ich ganz spontan, es anzugehen.
Wir fanden im Internet die folgende Reise:
           Land aus Feuer und Eis
zu buchen über Island Reisen, Rita Duppler,Berlin https://www.island-reisen.de/pauschalreisen
Es ging alles sehr einfach und ohne Komplikationen über das Internet, aber mit Rechnung.


 Die Gruppe hatte 23 Teilnehmer, also sehr überschaubar. Alle waren immer pünktlich und interessiert. Der Großteil waren Rentner aus den östlichen Bundesländern. Unser Reiseleiter war ein studierter Geograph und Skandinavist und "überschüttete" uns mit Fachwissen. Er lief die ganze Zeit über in kurzen Hosen, da für ihn der Sommer mit seinem Einsatz auf Island beginnt, unabhängig davon, wie warm oder kalt es wirklich ist. Ich fror manchmal schon, wenn ich ihn am frühen Morgen sah. Unser Busfahrer war nicht so nett, er macht nur Saisontouren und arbeitet den Rest des Jahres in Schweden. Obwohl wir die erste Tour des Jahres waren, machte er oft einen sehr gelangweilten Eindruck.

Das Wetter spielte mit, abgesehen von einigen nächtlichen Schneeschauern und starkem Regen und Wind am vorletzten Abend  und letztem Tag in Reykjavik . Aber das war erträglich und in der Blauen Lagune sogar interessant.
Ich habe reichlich Fotos geschossen und nun fällt mir die Auswahl sehr schwer, aber einiges finde ich doch gelungen.

Der 1. Tag war die Anreise mit Nachtflug und längerem Warten am Flughafen auf den Hoteltransfer. Das Zimmer und Hotel waren sehr gut und das Frühstück reichlich, das entschädigte.

 Unterwegs mit dem "Haller Willem" nach Bielefeld, dann weiter zum Flughafen Düsseldorf.

 Eine der Sehenswürdigkeiten von Reykjavik - die Kuppel, gut auch noch nach Mitternacht bei hellem Licht von unserem Hotel zu sehen.

Der 2. Tag war schon vollgepackt und bot abwechslungsreiche Eindrücke.
Unser erster Halt war bei Thingvellir, dem alten Rats- und Versammlungsplatz, nordöstlich der Hauptstadt.https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Eingvellir





 Eine frisch entstandene Erdspalte. Wir haben auf dieser Reise viele Orte gesehen, an denen sich das   Erdinnere bemerkbar macht - Geysire,Erdspalten,Vulkane und heiße Quellen.

 Die Pflanzenwelt ist eher karg, das Wasser aber kristallklar.


 Neben uns parkte ein Bus, der die Islandponys in der freien Natur zeigte.

Ein Höhepunkt ist natürlich der Strokkur, https://de.wikipedia.org/wiki/Strokkur  der auch brav alle 7 Minuten ausbrach. Da es sehr früh im Jahr war, konnten wir uns auf der gesamten Reise überall sehr gut umsehen ohne lange Wartezeiten oder Gedrängel - sehr empfehlenswert !!














 Dann fuhren wir weiter zum Gullfoss  https://de.wikipedia.org/wiki/Gullfoss,
 einem der vielen wunderbaren Wasserfälle.
 Man kann auch Touren mit diesen Geländewagen buchen, die durch ihre Riesenhöhe beeindrucken.









Die Fahrt ging weiter an der Süsküste mit Stopps am Skogafoss
https://de.wikipedia.org/wiki/Sk%C3%B3gafoss und Seljalandsfoss
https://de.wikipedia.org/wiki/Seljalandsfoss.
Beide liegen unterhalb des berühmt gewordenen Gletschers Eyjafjallajökull.




     Wir halten noch einmal zum WC -Besuch und ich probiere einen Wikingerhelm auf - sehr kleidsam ;-)

 Der 3.Tag führte uns vorbei an den Ascheresten des Ausbruch des Eyaflatjajökull




 Aschereste des Ausbruchs vom April 2010





und den Basaltformationen am Skaftafell 










zum Svartifoss Wasserfall https://de.wikipedia.org/wiki/Svartifoss


 Vorbei an einer zerstörten Bücke aus dem vergangenen Winter. Man kann sich kaum vorstellen, dass das Schmelzwasser so eine verheerende Kraft besitzt !
 Auf dem Weg zum Svartifoss kommen wir an Steinpyramiden zum Schutz vor Trollen, ersten kleinen Blumen und einem brütenden Vogel vorbei.


 Auf der anderen Seite kann man weit bis zum Meer sehen.
 Am Vatnajökull werden Wandertouren angeboten, zu denen man mit diesem ehemaligen amerikanischen Schulbus gefahren wird.
Wir laufen zu unserem Bus zurück und sehen nun zum ersten Mal auch dicht an der Strasse die frei herumlaufenden Islandponys.



Nun folgt der wirklich sehr beeindruckende Gletschersee Jökulsarlon. Alleine schon die Farben des Eises, die sich je nach Klimaeinflüssen von blau zu schwarz oder weißen Fabrschattierungen verändern, faszinieren. Auf dem See fuhren wir 30 Min. mit einem Amphibienfahrzeug aus den Beständen der US-Armee und durften auch Original Gletscher Eis probieren.



 Am Auslass des Sees auf der anderen Seite. Hier fließen die letzten Brocken ab ins Meer, nachdem sie einen engen Durchlass passiert haben.








 Wir mussten Schwimmwesten anlegen und wurden von einem Schlauchboot begleitet - für alle Fälle !



 Das Schlauchboot brachte uns dann auch frisch abgeschlagenes Eis, das wir probieren konnten.









Wir übernachteten in der Nähe von Höfn, nachdem wir noch in einem kleinen Fischerdorf für eine Pause Halt gemacht hatten.






Das ist Lebertran, den die Isländer zum Frühstück nehmen.

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