Uns hat es gefallen, auch weil das Wetter mitspielte. Dass es auf Island windig und kühl ist, weiß man ja vorher.
Der 6.Tag brachte uns als erstes wieder einen Wasserfall: Godafoss, https://de.wikipedia.org/wiki/Go%C3%B0afoss
den sagenhaften Götterwasserfall. Mich erinnerte er an die Niagarafälle, allerdings kleiner, aber trotzdem beeindruckend und schön.
Danach besuchten wir die Pseudokrater in Skutusdagir,https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudokrater
das Lavalabyrinth in Dimmuborgir https://de.wikipedia.org/wiki/Dimmuborgir
Die überall grasenden Schafe liefen immer weg. Die Saison hat erst diese Woche begonnen und so sind sie noch nicht an die neugierigen Touristen gewöhnt ;-)
und den neuen Lavafluss aus der Krafla. https://de.wikipedia.org/wiki/Krafla
Dort stieg der Rauch aus dem Boden, aber es lag noch so viel Schnee, dass man einsank und das Wandern beschwerlich wurde. I. und ich machten, wie einige andere auch, nur die halbe Wanderung.
http://www.livefromiceland.is/webcams/akureyri/
.
Inzwischen haben wir die Insel schon zu 2 Dritteln umrundet.
Unser Reiseleiter zeigte uns auch das 1. Kraftwerk, das die Hitze aus dem Erdreich nutzt. https://de.wikipedia.org/wiki/Geothermale_Energie_in_Island
Das Krafla-Kraftwerk in der Nähe des Mývatn liefert derzeit eine Leistung von 60 MW.
Das Kraflafeld ist gut erschlossen mit Holzstegen, aber es lag noch so viel Schnee, dass man stellenweise fast hüfthoch einsank, wenn man den Steg verliess, wie an den Leitpfosten und dem Drehkreuz zu erkennen ist.
es dampft und riecht
frische Lava - die bisher letzte Ausbruchsserie der Krafla fand von 1975 bis 1984 statt
und den neuen Lavafluss aus der Krafla. Dort
stieg der Rauch aus dem Boden, aber es lag noch so viel Schnee, dass
man einsank und das Wandern beschwerlich wurde. I. und ich machten, wie
einige andere auch, nur die halbe Wanderung.In der Nähe ist ein großer Lavasee, den unser Reiseleiter das erste Mal in 25 Jahren um diese Jahreszeit noch zugefroren sah.
Wir blieben eine 2. Übernachtung in unserem Bauernhofhotel und genossen das wahrhaft köstliche und reichhaltige Fischbufett.
Am 7. Tag starteten wir früh, da es unsere längste Fahretappe war, hielten deshalb auch nur kurz in Akureyri https://de.wikipedia.org/wiki/Akureyri
Auch hier gibt es die typisch skandivarisch roten Holzhäuser.
Nonnahús und andere Dichterwohnungen
Nonnahús
- Nonnahús: In diesem Haus im dänischen Stil lebte der berühmte Jesuit und Kinderbuchautor Jón Sveinsson (1857–1944), der die Serie von Romanen um den isländischen Jungen Nonni, der in die Welt hinausreist, schrieb. Das Haus ist heute als Museum eingerichtet, mit Möbeln des 19. Jahrhunderts und persönlichen Gegenständen des Autors.
Unser nächstes Ziel nach einer kleinen Rast mit Lakritzeis ist Glaumbaer.
https://de.wikipedia.org/wiki/Glaumb%C3%A6r
Wir bleiben eine Stunde im Museum von Glaumbaer, einem im traditionellen Grassoden Stil gebauten Bauernhaus.
Das Museum ist liebevoll gestaltet und gibt einen guten Einblick wie die Isländer früher gelebt haben.
Weil es kaum Bäume gibt, ist dieses Holzgerüst Ersatz für den Weihnachtsbaum.
Alle lebten unter einem Dach, nur der Hofbesizer hatte ein Bett für sich und seine Familie.
Eine kleine Kirche und der Friedhof liegen gleich nebenan.
Die Gründung des Gehöftes Glaumbær geht wahrscheinlich auf das isländische Entdeckerehepaar Thorfinn Karlsefni und Guðríður Þorbjarnardóttir zurück, die sich nach ihrem Kolonisationsversuch im neufundländischen "Vinland" hier im 11. Jahrhundert niedergelassen haben. Laut der Grænlendinga saga ist als Erbauer der Kirche der Sohn der beiden, Snorri Þorfinnsson,
zu nennen, der bei der Ankunft der Familie drei Jahre alt gewesen ist.
Nach einer Pilgerfahrt aus Rom zurückkommend verbrachte Guðríður ihr
Lebensende als Eremitin hier. (wikipedia,5.9.2016)Das grüne Gebäude ist das älteste Hotel von Island in Saudarkrokur. Wir fuhren wieder nur daran vorbei, wurden aber wenigstens darauf hingewiesen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sau%C3%B0%C3%A1rkr%C3%B3kur
Das Hotel Tindastóll gilt als ältestes Hotel Islands und eines der ältesten Holzhäuser der Insel. Es wurde 1820 aus norwegischem Holz als Lagerhaus in Hofsós errichtet, 1833 zunächst nach Grafarós und später dann nach Sauðárkrókur umgesetzt. Seit 1884 wird es als Herberge genutzt.(wikipedia,5.9.2016)
http://beiceland.is/hotel-tindastoll
Danach sahen wir eine Anlage mit Gestellen zum Trocknen von Fisch.
Traditionell ist die isländische Küche einfach und bäuerlich: Fisch,
Fleisch, Kartoffeln, Getreide- und Milchprodukte. Um Fisch und Fleisch
zu konservieren, wurden und werden sie auch heute noch gesäuert,
geräuchert, getrocknet, gepökelt oder in Molke eingelegt.harðfiskur
Trockenfisch. Luftgetrockneter Schellfisch, Kabeljau oder Catfisch, als Imbiss meist mit Butter.Die Isländer essen Trockenfisch sehr gerne, die Köpfe gehen aber inzwischen als Delikatesse meist ins asiatische Ausland.
und fuhren weiter zum Vulkan Krater Grabok.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lj%C3%B3sufj%C3%B6ll
Wieder eine interessante Landschaft - so viel unterschiedliche ursprüngliche Natur habe ich lange nicht gesehen.
Auch hier wieder blaue Lupinen.
Durch den Walfjordtunnel https://de.wikipedia.org/wiki/Hvalfj%C3%B6r%C3%B0ur
erreichten wir Reykjavik https://de.wikipedia.org/wiki/Reykjav%C3%ADk
und waren von nun an auf uns selbst gestellt.
Für den Abend hatten wir die Fahrt zur Blauen Lagune gebucht.
Ich kann nur raten, das schon von Deutschland aus zu tun - es ist billiger.
Wir wurden von einem Kleinbus hingebracht und auch wieder abgeholt.
Die Lagune ist bestimmt eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Island und wird von allen Touristen besucht. Das Badeerlebnis ist toll - das Wasser warm und es gibt unterschiedliche Becken mit Sprudeln oder unterschiedlichen Wassertiefen.
An einem kleinen Stand im Wasser kann man sich eine Gesichtspackung machen.
Wir blieben nicht so lange im Wasser, da ausgerechnet an diesem Abend der Wind wirklich heftig wehte. Wir mussten unsere Handtücher festbinden und die Badelatschen beschweren, sonst wären sie weg gewesen.
Durch den Wind gab es aber interessante Fotomotive und es war auch nicht kalt im Wasser.
Nach dem Bad fühlten sich die Haut und auch die Haare total weich und angenehm an
Wir beobachteten noch eine Weile die anderen Badegäste und Badewärter, wie sie gegen den Wind ankämpften.
http://www.blaue-lagune-island.de/
Bei gutem Wetter ist es bestimmt sehr voll dort - für uns war es so aber ideal.
Der 8. Tag ist unser letzter - schade.
Wir konnten unser Gepäck nach dem Frühstück in einem Aufbewahrungsraum abstellen und hatten so den ganzen Tag für uns. Am Abend holte uns ein Zubringerbus ab und brachte uns zum Flughafen.
Wir haben uns entschieden, Reykjavik auf eigene Faust zu erkunden und nicht noch einmal eine Bustour oder Walbeobachtung zu buchen. Ich hatte im Reiseführer gelesen, dass Reykjavik Zentrum recht überschaubar und gut zu Fuß zu erlaufen ist.
Unsere Mitreisenden sagten dann auch später, dass es sich nicht unbedingt gelohnt hätte - muss jeder selber wissen. Wale haben sie jedenfalls nicht gesehen und die Landschaft ist nach einer Woche Inselumrundung auch bekannt.
Wir starteten nach dem Frühstück mit der Perlan,die wir bei unserer Ankunft schon gesehen hatten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Perlan
Dabei handelt es sich um einen großen Wassertank, der eine Plattform bietet, von der man bei gutem Wetter eine fabelhafte Rundumsicht auf Reykjavik hat. Außerdem gibt es dort ein sehr gutes Museum zur Isländischen Geschichte, eine Springquelle (wie der Strokkur) und natürlich Andenkenläden.
Leider nieselte es, so dass wir die Aussicht nicht geniessen konnten. Dafür sahen wir uns das Museumzu Geschichte Islands in Ruhe an. Es lohnt sich !
Im Obergeschoss gibt es einen Souvenirladen, der dauerhaft Weihnachtsartikel anbietet und ein Restaurant.
Der Plan für den Rundgang durchs Museum.
Mit dem Bus fuhren wir dann in das Stadtzentrum und sahen uns alle empfohlenen Gebäude an:
die Hallgrimskirka, https://de.wikipedia.org/wiki/Hallgr%C3%ADmskirkja
das Rathaus,https://de.wikipedia.org/wiki/Rathaus_(Reykjav%C3%ADk)
Parlament,https://de.wikipedia.org/wiki/Althing
Konzerthalle,https://de.wikipedia.org/wiki/Konzerthaus_Harpa
den Binnensee Tjörnin und vieles mehr.
Hallgrimmskirche mit der Statue von Leif Eriksson
Diese Bänke sind ganz besonders : man kann sie zum Altar oder zur Orgel umklappen.
Sonnenfahrt Saebraut
Diese Wkingerschiff aus Edelstahl ist sicherlich eins der meistfotografierten Kunstwerke.
Reykjavik ist sehr überschaubar und so hatten wir auch noch viel Zeit für ein gutes Mittagessen und den Kauf einer Lavasteinkette.
Rathaus
Parlament
Die Konzerthalle
Mit dem Linienbus fuhren wir ins Hotel zurück und wurden dann am Abend abgeholt
und zum Flugplatz gebracht. Die Kontrollen waren streng, der Flug kurz und wir konnten den 1.Zug am Morgen bekommen und so pünktlich unser Zuhause erreichen.
Hier die Adresse aller Island Live Cams : klick
Als Fazit kann ich sagen: die Reise und der Flug mit Air Berlin waren ihren Preis von 1512 € mit Halbpension wert.



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