Meine Erinnerungen an alle Reisen in mehr als 60 Jahren und Dinge/Erinnerungen, die mir durch den Kopf gehen.
Dazu noch Bilder von meinem absoluten Lieblingstier - dem Elefanten !

Freitag, 5. August 2016

Nordkap Reise Teil 6 mit Hurtigruten



Freitag, 3. Juni 2016, Nordkap – Hammerfest – Øksfjord – Gildetun

Um 7 Uhr gibt es im Haupthaus Frühstück und um 7:45 Uhr reisen wir ab, jetzt immer nach Süden.
Das Wetter hat sich geändert, es ist kälter als gestern, sehr stürmisch  und in der Nacht hat es wohl leicht geschneit. 








Unser nächstes Ziel ist Hammerfest , https://de.wikipedia.org/wiki/Hammerfest 
wo wir ein Schiff der Hurtigruten https://www.hurtigruten.de/ erreichen und dann eine Etappe durch die Fjordlandschaft fahren wollen. Wir machen keine Pause und ereichen Hammerfest rechtzeitig, denn das Schiff wartet nicht. 
Leider regnet es, so dass wir die Zeit nicht nutzen, um uns die Kirche anzusehen, sondern wir bleiben in der Wartehalle/Touristinfo für das Schiff.



 Hammerfest beansprucht für sich den Rang der nördlichsten Stadt der Welt, aber Honningsvag zieht nach, seitdem es Stadtrechte hat.



Die Aida liegt auch schon im Hafen.
Wir beobachten das Einlaufen unseres Schiffes, der *Nordnorge*. Es hat sich etwas aufgeklart, so dass man sich wieder draussen aufhalten kann.



 Ein Mitreisender hat diese 3 Fotos geschossen, er hat eine besonders gute Kamera - vielen Dank für die Bilder !


4. Schiff : Hammerfest ─ Øksfjord Hurtigruten MS Nordnorge (IV) {Das vierte Schiff dieses Namens der Hurtigruten} https://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten
 Fahrplan : an Hammerfest 10:45 Uhr, ab Hammerfest 11:45Uhr, an Øksfjord 14:30 Uhr Reisedauer/-länge : 2 Std 45 Min für 76 km
 Bau : 1997 gebaut, Kværner Ulsteinvik A.S. {Kleven Verft A/S}, Baunummer 266
Daten: Länge 123,30 m, Breite 19,50 m, Tiefgang 4,90 m, BRZ 11.384, max. 19 kn,
max. 691 Paxe in 214 Kabinen
Fähre 0 m Gleis, kein Zug, max . 30 Pkw
{Postschiff}:



Irgendwann gibt uns Sigrid die Fahrkarten, die alle mit unserem Namen versehen sind. Das Einsteigen verläuft problemlos ohne Gedränge und wir suchen uns einen Platz auf Deck 4. 

Wir verlassen Hammerfest und gehen erst einmal an Deck, um zu gucken. Lange kann man es aber nicht aushalten, weil der Wind sehr stark ist.
Später, als wir mehr von der offenen See abbekommen, werden die Wellen recht hoch und einigen unsere Mitfahrer bekommt das auch nicht so gut. Mir macht es nichts aus.



Der Felsen noch in Sichtweite von Hammerfest soll ein Monolith sein. Høya , ein riesiger Granit-Monolith, liegt weiter draußen in der Bucht. Ihn sieht man nur bei Tage, er ist unbewohnt,Er hat eine merkwürdige Form – ein Felsbuckel, der von seinem höchsten Punkt als schräge Ebene ins Meer kippt. "Mir ist egal, wo ich wohne, solange ich Høya sehen kann" ist ein geflügeltes Wort unter den Alteingesessenen in Hammerfest.
Der Kapitän wies uns auf diesen Felsen hin, aber außer hier http://www.zeit.de/reisen/2012-10/norwegen-hammerfest-film-gnade 
habe ich nirgends etwas über diesen Felsen gefunden. Das kann auch an unterschiedlichen Schreibweisen liegen.



Annette und ich erkunden das Schiff und sie vergleicht die Größe und Ausstattung mit den Schiffen von AIDA. Da kann ich nicht mitreden, aber mir gefällt,was ich sehe.


Das norwegische Königspaar Harald und Sonja
Kabinengang





 Auf dem Schiff kann ich meinen Kaffee mit Euro bezahlen, es wird auch korrekt umgerechnet, aber zurück bekommt man nur norwegische Kronen, die ich dann später für Eis und Gebäck ausgebe.




In Øksfjord kommen wir etwas verspätet an, müssen auch wegen des Wellengangs und Windes an etwas anderer Stelle anlegen wie uns Sarah später erklärt. Im Regen warten wir ein paar Minuten auf sie. Sie hat bei dem schlechten Wetter auf der kurvigen Strasse auch etwas länger gebraucht, aber wir können uns unterstellen. Auf der Hurtigruten ist kein Platz für Busse. Für Ausflüge der Passagiere stehn jeweils vor Ort Busse bereit und so muss unser Bus die etwas längere Strecke an Land zurücklegen.



Weiter geht es auf der Küstenstrasse um den Badderfjord nach Gildetun in unser Hotel.
Das Wetter ist immer noch frisch, man sieht, dass es hier oben viel kälter ist, überall sieht man noch Reste des Schnees.



Auf der Passhöhe am Kvænangsfjell, 417 m hoch, direkt am Meer, gegenüber der Insel Skorpa liegt unser Hotel Gildetun.http://www.deutsch.gildetun.no/ Das ist schon ein bemerkenswerter Ort: Hinter uns ein hoher, schneebedeckter Berg,


 vor uns ein steiler Abhang zum Fjord, auf einem schmalen Plateau einige Hütten und ein flaches Hauptgebäude. Die Hütten und das Hauptgebäude haben Fassaden wie Blockhäuser und sind mit Grasdächern versehen. Das Hotel wirkt sehr rustikal.
Ich habe ein kleines Zimmer im Haupthaus, wo es angenehm warm ist.
Anja wurde in eins der Nachbargebäude "abgeschoben", wo sie es nicht wirklich nett fand.





Das Abendessen gab es in Buffetform  (Tomatensuppe, Lachs,Erbsen/Möhren Salat, Kartoffeln und Schokopudding) in einem rustikalen Raum, der durch große Samifiguren einen besonderen Charme ausstrahlte.
Auch hier hätten wir keine Ausweichmöglichkeit in ein anderes Restaurant gehabt, aber das Esssen war schmackhaft und reichlich.


Wir gingen relativ früh zu Bett, Frühstück war für 6:45 Uhr angesagt.

Entfernungen:        Nordkap - Hammerfest   180 km   Bus   
            Hammerfest - Øksfjord    76 km   Fähre M/S Nordnorge
            Øksfjord – Gildetun      94 km   Bus


Strecke:    Kamøyvær -  E69 – Porsangenfjord -  E6 – Smørfjord – 94 – Hammerfest – MS Nordnorge – Øksfjord -  E6 – Gildetun am Kvænangsfjell

Hotel:    Gildetun

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